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Bericht der Bundesnetzagentur mit Ausblick
Die Bundesnetzagentur rechnet mit stabilen oder sinkenden Strompreisen im neuen Jahr aufgrund eines höheren Angebots an erneuerbaren Energien.
Die staatliche Subventionierung des Netzausbaus mit 6,5 Milliarden Euro wird trotz steigender Netzentgelte Auswirkungen auf die Energiepreise haben, wenn auch regional unterschiedlich stark.
Der Präsident der Bundesnetzagentur Klaus Müller fordert weitere Maßnahmen zur Kostensenkung beim Ausbau des Stromnetzes wie zum Beispiel Freileitungen statt Erdkabel und eine faire Verteilung der Netzkosten.
Insgesamt 2000 km Stromleitungen sind von der Bundesnetzagentur 2025 genehmigt worden, 45 Prozent mehr als 2024. Die Bundesnetzagentur ist für mehr als die Hälfte des gesetzlich festgelegten Bedarfs von etwa 16.800 km Leitungen zuständig, der Rest wird über die Bundesländer genehmigt.
Die Entwicklung des Gaspreises hängt aus Sicht der Bundesnetzagentur unter anderem davon ab, wie schnell die bis 2045 geplante Klimaneutralität im Einzelnen umgesetzt werde, da dies nach und nach zur Stillegung des Gasnetzes führen wird und ein Sinken der Gaskunden die Preise erhöht.
(Quelle: Bundesnetzagentur)
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